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Townhouses mit Dachgarten

Das ca. 11.400 m2 große Grundstück, das die Baugruppe erwerben möchte, liegt im Ortsteil Schönfließ an der Dorfstraße. Es ist eine ehemaligen Gutsanlage.

Die geplante Wohnbebauung in Form von Einzel- und Reihenhäusern ist in einem Dorfgebiet allgemein zulässig. Der städtebauliche Entwurf sieht zudem die Schaffung eines öffentlichen Stadtplatzes vor. in unmittelbarer Nähe befindet sich ein kleiner See mit aufgeschüttetem Sandstrand und Begrünung. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im Wohnpark Frohe Aue, einem Ortsteil von Schönfließ, sowie im Ortsteil Mühlenbeck. Schulstandorte befinden sich im Ortsteil Mühlenbeck, in Schildow sowie im Berliner Ortsteil Glienicke/Nordbahn. Eine Kita ist gleich nebenan. Hinter dem Grundstück befindet sich der Gutspark. Dieser wird von der Gemeine saniert. Der Ort ist über den S-Bahnhof Schönfließ (S-Bahnlinie 8 mit den Endhaltepunkten Zeuthen und Birkenwerder) sehr gut an Berlin angebunden.

Die Idee der Baugruppe ist es, einen Wohnstandort zu entwickeln, der sich gut in die dörfliche und naturnahe Umgebung einpasst, sowohl in städtebaulicher als auch in architektonischer Hinsicht. Es entsteht eine Mischung aus Einzel- und Doppelhäusern sowie 9 Townhouses mit 3 Etagen und eigener Dachterrasse.

Der neu zu errichtende „Piet-Mondrian-Platz“ formt und strukturiert den Ortskern von Schönfließ neu und fasst die umliegenden Gebäude ein.  Die neuen und alten Bewohner von Schönfließ sollen hier einen Treffpunkt erhalten.

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Die Mitglieder der Baugruppe wünschen sich einen Wohnstandort, der gesundes und naturnahes Wohnen in einer Gemeinschaft ermöglicht. Zudem besteht der Wunsch, sich einerseits dem Stress der Großstadt Berlin zu entziehen und trotzdem weiterhin in Berlin arbeiten zu können. Auch durch Pandemien wie Corona entsteht bei vielen zunehmend das Bedürfnis aus der Enge und Getriebenheit der Metropole zu entfliehen. Gemeinsam gärtnern, Bienen züchten, Hühner halten und vieles mehr ist möglich. Auf dem großen Grundstück sind viele Ideen realisierbar. 

Geplante Bebauung

Die geplante Siedlung ist als Wohneigentümergemeinschaft gedacht und besteht aus neun 3-geschossigen Townhouses mit Dachgarten sowie 25 Wohnungen in Form von Einzel- bzw. Doppelhäusern. Jede Wohnungen erhält neben dem eigentlichen Wohneigentum einen Sondereigentumsanteil in Form von Terrasse und Garten. Die übrigen Flächen werden als Gemeinschaftseigentum genutzt und bewirtschaftet.

Die Zufahrt zu den Häusern erfolgt über eine Spielstraße, die als Privatstraße angelegt wird. Jede Wohnung erhält einen oder zwei Stellplätze entsprechend der Stellplatzverordnung der Gemeinde. Ein Müllstandort wird zentral am Anfang der Spielstraße angelegt. Es werden Fahrradstellplätze, Schuppen, Pflanzflächen und Spielflächen geschaffen. Durch die Wohnform als Wohneigentümergemeinschaft soll vertraglich sichergestellt werden, dass der offene durchwegbare Charakter der Anlage erhalten bleibt.  Grundstückeinzäunungen oder andere Abschottungen sollen nicht entstehen. Ein Zaun wird nur in Richtung Osten hin zum angrenzenden Parkgelände errichtet, um Wildschweine abzuhalten.

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Referenzobjekt der Architekten - Wohnen am Hahneberg (Spandau)

Weinmeisterhornweg 193, 13593 Berlin

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Bauweise

Die Gebäude werden in Holzbauweise mit Flachdächern errichtet. Als Dämmstoffe sind ökologische Zellulosefasern und Holzweichfaserplatten geplant. Die Fassaden erhalten Holzverschalungen oder eingefärbten Putz. Zur Verwendung kommen Vollholzparkett und Holztreppen. Die nicht tragenden Wände werden zum Teil mit Lehmbauplatten ausgestattet, die ein gesundes Raumklima herstellen. Holzdecken bleiben sichtbar. Es werden Holzfenster mit 3-fach Verglasung eingebaut. Der Einsatz von Chemie in Form von Klebstoffen etc. soll weitestgehend vermieden werden. Die Gebäude werden nicht unterkellert.

Energiekonzept

Es ist eine Erdwärmeheizung (Geothermie) für alle Einheiten geplant. Die Wärme wird über die Fußbodenflächen verteilt. Die Heizung kann durch Solarpaneele (Mehrkosten), die auf den Flachdächern nach Süden ausgerichtet platziert sein können, unterstützt. Damit kann der benötigte Energiebedarf zum Heizen selbst produziert werden. Es ist angestrebt den Energiestandard KFW 44 plus oder besser zu erzielen. Außenwandlüfter mit Wärmerückgewinnungen ermöglichen eine Luftzirkulation, die sowohl der Schimmelbildung in den Häusern vorbeugt als auch Allergikern zugute kommt. Das Regenwasser wird auf dem Grundstück in Mulden-Rigolen versickert. Eine Versiegelung von Grundstücksflächen wird durch den Einsatz von sandgebundenen Decken oder versickerungsfähigen Steinen verhindert.

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Die Betreuer und Planer

Das Projekt wird professionell geplant und basiert unter anderem auf Mitgestaltung und Selbstverwaltung. In der Gruppe selbst gibt es einige Beteiligte, die bereits erfolgreich in Baugruppen mitgewirkt haben. Sei es als Bewohner, Architekt oder auch Projektsteuerer. Diese werden sich in der Gruppe engagieren und mit betreuen. Das Büro Liebscher-Tauber und Tauber hat langjährige Erfahrung in der Betreuung von Baugruppen. Die Baugruppe wird weitere Fachplaner zur Unterstützung ins Boot holen, um eine möglichst effiziente und kostengünstige Realisierung zu ermöglichen.